Ausgangslage und Zielsetzung
Menschen mit angeborener Taubblindheit stehen vor erheblichen Herausforderungen in der Kommunikation und im Ausdruck von Emotionen. Ihre Verhaltensweisen werden häufig schwer interpretierbar, was die Interaktion mit Bezugspersonen erschwert und zu Missverständnissen führen kann. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass die Qualität der Interaktion - insbesondere affektive Beteiligung und körperlich-taktile Kommunikation - eine zentrale Rolle für emotionales Erleben und Wohlbefinden spielt.
Ziel des Projekts ist es, ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln,'
• welche Emotionen Menschen mit angeborener Taubblindheit erleben,
• wie sich diese in Ausdruck und Verhalten zeigen und
• welche biografischen und situativen Hintergründe diesen zugrunde liegen.
Darauf aufbauend sollen Ansätze für eine verbesserte emotionale Unterstützung und interdisziplinäre Zusammenarbeit entwickelt werden.
Forschungsfragen
Im Zentrum steht die Leitfrage: Welche Emotionen liegen den Ausdrucks- und Verhaltensweisen von Menschen mit angeborener Taubblindheit zugrunde?
Ergänzend wird untersucht:
• Wie lassen sich Ausdrucksformen und Verhaltensweisen interpretieren?
• Welche Rolle spielen Lebensgeschichte und Erfahrungen?
• Wie gestalten sich Interaktionen mit Kommunikationspartner: innen?
• Welche Bedeutung hat taktile Kommunikation und körperlicher Kontakt?
Projektbeteiligte
AWProf. Dr. Wanka, AndreaWissenschaftliche MitarbeitProfil
In Zusammenarbeit mit
ORGEmi Kamei (Doktorandin Taubblindenpädagogik)
Verweise auf Webseiten
Keine
Angehängte Dateien
Keine
Publikationen
Projekt-ID 1129Kostenstelle Kap. 1427 TitelAusrichtung national
Fak I • Sonderpädagogik - Taubblinden-/Hörsehbehindertenpädagogik