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Abschreibkompetenz: Abschreiben als schulische Arbeitstechnik

Copying competence: copying as a school work technique


Projektdauer:

01.04.07 bis 31.03.10

Kurzinhalt:

Abschreiben ist vor allem in der Grundschule eine wichtige Arbeitstechnik und eine Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht; zugleich bildet es den Ausgangspunkt für komplexere textreferenzielle Schreibfähigkeiten (z. B. exzerpieren). Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht die Entwicklung eines kognitionspsychologischen und pädagogisch-psychologischen Modells der Abschreibkompetenz. Diese wird als Fähigkeit zum strategischen Einsatz der Arbeitsgedächtniskomponenten (Zentrale Exekutive, phonologische Schleife und räumlich-visueller Notizblock) bei Abschreibaufgaben konzipiert; daneben treten Selbstkontrollstrategien bei der Bewertung der Schreibresultate.
Die vorhandenen Abschreibkompetenzen werden an wichtigen Stellen der Primarstufe (vor Schuleintritt, 2. Klasse und 4. Klasse) in experimentellen Einzelerhebungen an den Schulen (bzw. Kindergärten) untersucht; methodisch kommt dabei vor allem das Doppelaufgabenparadigma zum Einsatz, mit dem sich die differenzielle Beteiligung der Arbeitsgedächtniskomponenten identifizieren lässt. Die aus den Befunden gewonnenen Erkenntnisse können in weiteren Schritten als Grundlage für die Entwicklung und Erprobung von Interventionsmaßnahmen zur Förderung von Abschreibkompetenz dienen.

Projektbeteiligte:

Icon-UserProf. Dr. Grabowski, Joachim (Leitung)Profil
Icon-UserDipl.-Psych. Christian Weinzierl
Dipl.-Psych. Markus Schmitt

Verweis auf Webseiten:

Angehängte Dateien:

keine

Publikationen:

Forschungsprojekt
abgeschlossen
Projekt-ID:193
Fak I • Psychologie
Erfasst von Grabowski, Joachim(Prof. Dr.) am 18.09.08
Zuletzt geändert von Pretsch, René am 25.10.22