Fak. 2 - Deutsch (mit Sprecherziehung)

Stimmlichkeit und Gestus in Dramentexten
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:Dramenlektüre und Theaterbesuch werden gewöhnlich als zwei Rezeptionsweisen des Dramatischen betrachtet, die so gut wie nichts miteinander gemein haben. Zugrunde liegt dieser Sicht eine strikte Trennung zwischen Lektüre und Inszenierung, die noch immer den schulischen Umgang mit Dramen dominiert. Diese Trennung ist zweifellos eine der wesentlichen Gründe für die vielfältigen Schwierigkeiten bei der Arbeit mit Dramentexten im Unterricht. Um sie zu überwinden, bedarf es einer Praxis des Lesens, die die theatrale Performativität des Textes realisiert, indem sie die Körperlichkeit der dramatischen Dialogizität erfahrbar macht und den Sprechgestus im Geschriebenen entdeckt. In dem Forschungsprojekt werden Lektüreformen entwickelt, die es ermöglichen, Schüler an die Gestaltung des Gestus und der Körperlichkeit des Sprechens in Dramentexten heranzuführen und diese erfahrbar und reflektierbar zu machen.
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Ergebnis:- Gegenstimmen. Eine Dramendidaktik. Mit Leseübungen zu Szenen aus Brechts Furcht und Elend des Dritten Reiches. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren 2017.
- Zusammen mit Christoph Kleber: Die doppelzüngige Schrift. Zur Stimmlichkeit in Kafkas Erzählfragment Der Dorfschullehrer. In: Wirkendes Wort, 66, (2016), Heft 2, S. 265–278.
- Wege, auf denen Sprache stimmhaft wird. Grundlagen des poetischen Sprachlernens. In: Hans Drumbl, Rita Gelmi, Dorothea Lévy-Hillerich, Martina Nied Curcio (Hg.): IDT 2013 Band 4: Heterogenität in Lernsituationen. Bozen-Bolzano: University Press 2016. S. 399–410. Online unter <http://bupress.unibz.it/de/idt-2013-4-heterogenitat-in-lernsituationen.html>
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:26.08.2012 bis 26.05.2020
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Prof. Dr. Lösener, Hans (Leitung) []


:Nick Humphrey (Theaterpädagogik, PH Heidelberg)
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