Leitidee: Lehrer:innen benötigen einen anderen Zugang zur systematischen Theologie als Pfarrer:innen — und dies nicht nur, weil ihnen zum Studium der Theologie so peinvoll wenig Zeit eingeräumt wird. Die großen Themen der Dogmatik und Ethik sollen so dargeboten werden, dass sie für eine sinnvolle Unterrichtsvorbereitung und -begleitung hilfreich, ja: unerlässlich sind.
Projekt: Auch biblische Nacherzählungen sind theologisch gesteuert, auch Spielen und Malen folgt Regeln. Offen zutage tritt das, wenn im Unterrichtsgespräch - und oft genug auch im Lehrerzimmer - das eigene Urteil und die eigene Position plötzlich gefragt sind. Die theologische Kunst besteht darin, die bei sich selbst am Werk befindlichen Regeln kennenzulernen und sie im Gespräch mit den Schätzen der Theologie zu kritisieren und zu verbessern. Dem dient das Projekt, das diese Schätze aus der Sicht von Bildungsplanthemen und Schülerfragen aufbereitet. So liegt erstmals ein Lehrbuch der Systematischen Theologie aus der Schule und für die Schule vor.
Stand der Dinge: Das Projekt wird seit einiger Zeit im Rahmen von Lehrveranstaltungen, der Begleitung von Schulpraktika und von Fortbildungen für aktive Lehrkräfte erarbeitet. Um die Perspektive der Rezipientinnen und Rezipienten besser kenenzulernen, findet ein intensiver Austausch mit dem Projekt "Systematische Theologie für die Schule - STfdS" (s. dort) statt Die Ergebnisse dieses Projekts werden Stoffauswahl und -präsentation im Lehrbuch, mit dessen Niederschrift zwischenzeitlich begonnen wurde, nachhaltig beeinflussen.
Ergebnis:
Buchmanuskript "Systematische Theologie für die Schule", 432 S., Herbst 2025, im WS 2025/26 als Seminarlektüre und zur Überarbeitung, danach verlagsfertig