Profil

Aktuelle Kontaktdaten

Jun.-Prof. Dr. Kirschner, Anne

Juniorprofessorin am IfE (Allgemeine Pädagogik); Fak I - Erziehungswissenschaft - Allgemeine Pädagogik
Icon fuer AdresseAnschrift:
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Institut für Erziehungswissenschaft
Keplerstraße 87
69120 Heidelberg


Icon Mail a.kirschner[at]ph-heidelberg.de
OrcID: 0000-0002-6906-7065

Projekte

Fak I • Erziehungswissenschaft - Allgemeine Pädagogik
Projekt-ID:1087 • Ausrichtung: national • 101 110 925 • Zeitraum: 01.02.25 bis 30.09.27
Forschungsprojekt
akt. laufend

Zwischen Theorie und Praxis? Multiperspektivische Analyse der Beweggründe, Bedingungen und Hürden von Lehrkräfteabordnungen an Hochschulen für die wissenschaftliche Weiterqualifizierung
Between theory and practice? Multi-perspective analysis of the motivations, conditions, and obstacles involved in teachers going to universities for further academic qualification
Projekt-ID:954
Entwicklungsvorhaben
abgebrochen

Die pädagogische Wende - eine zeitgemäße Verortung von Erziehung und Unterricht
The pedagogical turn - About the necessary reflection on education and teaching
Projekt-ID:952
Forschungsprojekt
abgeschlossen

KRISEL - KRItik und ScheitErn am Lehrerberuf
Criticism and failure in the teaching profession
Projekt-ID:953
Forschungsprojekt
abgeschlossen

Ethisches Denken - Schulisches Handeln
ethical thinking - school acting
Projekt-ID:708
Dissertation
abgeschlossen

Für welches Leben lernen wir? Eine Analyse des Diskurses über Schule und Gesundheit aus biopolitischer Perspektive.

Publikationen

Alle202320222020201820172014
ArtikelOpen AccessPeer ReviewPrintDeutsch

Hatties Transparenztraum. Freie Sicht auf das Lehren und Lernen. In: Pädagogische Korrespondenz.

Kirschner, A. (2014). Hatties Transparenztraum. Freie Sicht auf das Lehren und Lernen. In: Pädagogische Korrespondenz. Pädagogische Korrespondenz. Zeitschrift für kritische Diagnostik in Pädagogik und Gesellschaft(50), 30-48.

Abstract
Das Wort Transparenz ist aus den aktuellen, öffentlichen Debatten um Informationsfreiheit nicht mehr wegzudenken. Doch wer den Transparenzdiskurs ausschließlich auf politischer Ebene im Kontext von Whistleblowern, Wikileaks, NSA-Affäre oder Piraten-Partei verortet, verkennt, dass Transparenz, wie Han feststellt, als ein systematischer Zwang wirkt, der alle gesellschaftlichen Bereiche – also auch das Bildungswesen – erfasst und sie tiefgreifend verändert. [...] Die Hattie-Studie markiert hier einen besonderen Höhepunkt, da sie alle bisher veröffentlichten Studien an Umfang und Aufwand deutlich übertrifft und dabei den Anspruch erhebt, Lernen und Lehren sichtbar zu machen. Doch welches Recht hat der Sehende auf das Sichtbar-zu-Machende? Wer profitiert hier? Unter welchen Bedingungen kann der oder die Durch-Schaute diese Veräußerung des Selbst verweigern, d.h. seine bzw. ihre Undurchschaubarkeit geltend machen? Welche anthropologischen und gesellschaftlichen Konsequenzen folgen aus dem Anspruch, den Menschen durchschaubar zu machen? Und dürfen bzw. können wir die Preisgabe von Geheimnissen bedenkenlos fordern? Bevor diese Fragen rund um die Hattie-Studie erörtert werden, sei zum Zwecke eines tieferen Verständnisses zunächst nach der Herkunft dieses Transparenztraums und des damit verbundenen Strebens nach Durch-Sichtigkeit von Mensch und Gesellschaft gefragt. (DIPF/Orig.)
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